Lesevirus

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Der Tag, an dem Superman starb

Der Tod von Superman

Ein in einem grünen Ganzkörperanzug getarntes Wesen bricht irgendwo aus tief unter der Erde aus.
Ein schwarzer Teenager kauft sich Leuchtfarbe im Laden um seine Mutter zu finden, die von den Monstern aus der Unterwelt gefangen gehalten wird. Der Junge ist seit frühster Kindheit im Waisenheim und nun hofft er endlich seine Mutter finden zu können. Er hinterlässt in Lois Lanes Fach beim Daily Planet eine Nachricht für Superman, dass er in den Keller des E-Werks kommen soll, da Metropolis in Gefahr sei. Währenddessen ist der Teenager schon auf dem Vormarsch und markiert seinen Weg mit der Leuchtfarbe. Das unbekannte Wesen ist mittlerweile an der Oberfläche und marschiert los. Dabei zerstört es alles was sich ihm in den Weg bahnt. Unter anderem zerquetscht er einen Vogel in seiner Hand und lacht dabei.
Superman kehrt zum Daily Planet zurück und erscheint als Clark Kent in den Büros. Ihm wird mitgeteilt, dass Lois ihm eine Nachricht am Computer hinterlassen hat. Als er sie lesen will geht der Storm aus. Schuld daran sind die kriminellen Mutanten aus der Unterwelt, die im Moment im E-Werk sind, wie die Nachricht des Jungen es besagte.
Lois Lane ist schon vor Ort und wird von den Mutanten angegriffen. Sie soll weggebracht werden, damit man sie töten könne, man wolle keine Gefangenen. Das hört auch der Junge und ihm wird klar, dass die Mutanten seine Mutter nie hatten, sondern ihn so nur still halten wollten. So rennt er auf das Dach des Kraftwerks und sprüht mit seiner Leuchtfarbe ein riesiges „S“ auf das Dach um Supermans Aufmerksamkeit zu erhaschen, was ihm auch gelingt. Die Mutanten wollen die Stadt angreifen, doch werden durch Supermans Einschreiten aufgehalten. Er kann sich seinen Weg zu Lois freikämpfen und denkt, dass der Mann bei ihr sie umbringen will. Als er ihn verprügeln möchte, tritt Lois ihm in den Hintern und sagt, dass es sich hier um einen ihrer Informanten für Metropolis Unterwelt handeln würde. Man bietet ihm und anderen Informanten als Dank auch eine Stelle beim Daily Planet an, damit sie aus der Unterwelt rauskommen, doch lehnen sie dankend ab. Als Superman und die anderen weg sind, grübeln sie darüber ob sie Superman warnen sollten. Das Wesen, welches Doomsday genannt wird, richtet weiterhin Zerstörung an und bringt auch Lastwagen zur Explosion.
Die Justice League muss antreten um der Explosion Herr zu werden. Booster Gold und Maxima sind die ersten die Personen aus den Flammen retten. Auch ex-Green Lantern Guy Gardener, Bloodwynd, Ice, Beetle und andere Superhelden sind vor Ort um zu helfen. In Beetles Käfer-Flugzeug folgen sie der Zerstörung, die Doomsday hinterlassen hat. Doomsday wird auf die JLA aufmerksam und wirft einen Baumstamm wie einen Speer auf das Fahrzeug der Justice League of America, welches von dem Pfahl aufgespießt wird und so zur Bruchlandung ansetzten muss. Die Mitglieder müssen sich erst einmal selber retten, da nicht alle von ihnen fliegen können, nun können sie erst die Verfolgung wieder aufnehmen. Guy Gardener ist der erste, der bei Doomsday ist und ihn angreift. Obwohl er keine Green Lantern mehr ist, hat er trotzdem noch einen Kraftring und attackiert den unbekannten Zerstörer damit. Schnell wird deutlich, dass Doomsday stärker ist und Guys Attacke ihm nicht im geringsten Schaden zugefügt hat. Im Gegenteil, Doomsday nimmt Guy und schleudert ihm Kopf über auf den Boden. Bloodwynd und andere eilen Guy zu Hilfe, doch auch ihre Superkräfte bewirken nichts bei Doomsday. Beetle versucht als nächstes sein Glück, doch Doomsday prügelt ihn ins Koma. Booster wird dadurch wütend und greift Doomsday mit voller Kraft an, doch der starke Energieball, der aus seinen Händen strömt, scheint Doomsday nicht einmal zu kitzeln. Superman sitzt derweil in einer Talkshow und gibt eines seiner seltenen Interviews. Nicht alle im Publikum anwesenden Teenager scheinen begeistert von Superman zu sein, sondern favorisieren eher Guy Gardener. Als er die Nachricht bekommt, dass die Justice League im Gefecht ist, verlässt er die Show abrupt und eilt zu seinen Freunden. Superman trifft auf Booster in der Luft, der von Doomsday in die Höhe geschleudert wurde.
Die weißhaarige Ice muss Maxima dazu überreden Beetle schnell in ein Krankenhaus zu bringen, damit er nicht stirbt. Die rothaarige Maxima aber möchte sich erst nicht vor dem Kampf drücken, sieht aber ein, dass sie nun in einem Team ist und ihren Kollegen nicht im Stich lassen kann. Während Maxima Beetle vom Schlachtfeld bringt, sucht Ice nach Doomsday.
Ein Junge aus dem Talkshowpublikum, der Guy Gardener besser als Superman findet, Mitchell, ist auf dem Weg nach Hause. Zu Hause hat er wieder Streit mit seiner fürsorglichen Mutter, doch eskaliert die Lage als Doomsday Ice durch das Küchenfenster schleudert und zerstört den Wagen der Familie. Superman und Booster treffen ein. stellt sich Doomsday gegenüber und kriegt einen Schlag in den Bauch, den er ganz locker wegsteckt. Den darauffolgenden Tritt steckt er nicht so leicht weg, sondern wird er durch das gesamte Haus geschleudert, welches nun verwüstet ist und einstürzt. Auch Booster Gold ergeht es nicht besser, denn Doomsday schlägt seinen Kopf so hart gegen einen Baum, dass dieser bricht. Superman fordert Mitchells Mutter auf mit dem Baby die Ruinen des Hauses zu verlassen. Er und die Überreste der JLA kümmern sich wieder mit vereinten Kräften um Doomsday. Doch auch mit vereinten Kräften haben sie keine Chance gegen den unbekannten und sehr mysteriösen Feind. Das Haus fängt Feuer und die Familie ist im Feuer eingeschlossen. Superman muss sich aber um Doomsday kümmern und kann der Familie nicht helfen. Der Rest der JLA ist außer Gefecht gesetzt für den Moment. Noch in der Luft schlagen sich der Mann aus Stahl und Doomsday, der nicht wirklich fliegen kann, dafür aber sehr große Sprungkraft hat. Superman gelingt es aber ihn auf dem Grund eines Flusses kurzzeitig festzunageln, so dass er der Familie zu Hilfe eilen kann. Als Doomsday wieder festen Boden unter sich hat, führt er seinen Pfad der Zerstörung unbeirrt fort. Dabei macht der ganze Städte platte und Superman und seine Freunde können ihn einfach nicht aufhalten.
Lois Lane will über Doomsday berichten und sucht den befreundeten Fotografen Jimmy Olsen, der gerade eine TV-Superheldenserie dreht. Sie holt ihm vom Set weg und zusammen sehen sie sich Aufnahmen von Doomsday an. Gleiches macht auf Lex Luther Jr. zusammen mit seiner Freundin Supergirl. Supergirl will Superman helfen, doch ist Luther gar nicht davon begeistert und überredet sie bei ihm zu bleiben.
Superman und die vom Krankenhaus zurückgekehrte Maxima sind die letzten, die noch gegen den übermächtigen Feind kämpfen (können). Sie nähern sich einer Tankstelle, wo Maxima einen Strommast aus dem Boden, welcher Funken schlägt und so eine riesige Explosion verursacht. Dass diese Superman nichts anhaben kann ist klar, doch auch Doomsday übersteht sie unbeschadet und wieder einmal setzt er seinen Weg unbeirrt fort und zerstört was ihm in den Weg kommt, egal ob Autos oder einen Supermarkt. Supergirl wird sich immer sicherer, dass sie ihrem Freund helfen muss, doch Lex Luther meint, dass es schlau wäre, wenn zumindest sie in Metropolis bliebe, damit sie Bürger sich sicherer fühlen.
Doomsday ist nur noch 60 Meilen von Metropolis entfernt und Superman versucht alles, damit er nicht noch näher kommt. So packt er Doomsday und schleudert ihn weit in die entgegengesetzte Richtung. Lois Lane und andere Reporter verfolgen das Spektakel aus ihren . Superman hat Doomsday genau auf ein geheimes unterirdisches Forschlungslabor von Cadmus geworfen, die Guardian sofort um Hilfe bitten. Doch wird der blau-gelb gekleidete Held schnell von Doomsday unter Baumstämmen begraben. Doomsday erreicht Metropolis. So langsam scheint der Mann von Morgen zu verzweifeln. Er wird müde und seine Schläge scheinen dem Wesen nicht einmal ein bisschen was anzuhaben. Superman packt Doomsday und hievt ihn in die Luft, weit über Metropolis, doch kann sich der Feind losreissen und so stürzen beide in eine Baustelle und schlagen erst in der Unterwelt auf den Boden. Superman riecht Gas und will sich samt Doomsday rausschaffen, doch der Koloss reißt eine Stromleitung kaputt und so gibt es eine heftige Explosion mitten in Metropolis. Supergirl eilt Superman endlich zur Hilfe, doch schon der erste Schlag von Doomsday tötet sie. Soldaten von Cadmus eilen Superman zur Hilfe. Sie feuern Energiestrahlen ab, die normal alles zerstören sollten, doch wieder einmal prallen diese harmlos an Doomsday ab.
Superman erkennt, dass er nun alles geben muss um die Stadt zu retten. Doch zuerst muss er seine Frau Lois Lane und Jimmy Olsen retten, deren Hubschrauber dank Doomsday im Begriff ist abzustürzen. Lois rät ihm zu einer Pause, doch kann und will der Mann aus Stahl sich diese nicht geben. Er setzt zu einem letzten Angriff an und vereint all seine Kraft in seine Schläge.
Schließlich kann er Doomsday in einem unerbittlichen Kampf aufhalten, doch stirbt er selber dabei. Er liegt regungslos in den Trümmern des Kampfes und stirbt in den Armen von Lois Lane.

Der Tag, an dem Superman starb ist nur der erste von vier Bänden, der Der Tod von Superman-Reihe. Im August 2013 wird wohl der zweite Paperback erscheinen, der die Zeit nach des Todes von Superman behandelt. Natürlich wird er am Ende dieser spannungs- und actiongeladenen Saga irgendwie wieder am leben sein. Man darf also gespannt sein. Das ein oder andere Element dieser Story erinnert übrigens an die Knightfall-Trilogie von Batman, der letztendlich an seiner Übermüdung zu Grunde geht im Kampf gegen Bane und viele seiner tödlichsten Feinde. Der Tag, an dem Superman starb ist jedem Fan der DC-Comics zu empfehlen. Man braucht nicht viel Vorahnung um die Handlung zu verstehen und ist somit auch sehr für Superman-Gelegenheitsleser ein Muss. Auch wenn man nicht jede Geschichte des Mann aus Stahls lesen will, diesen Vierteiler sollte man sich dennoch vor die Brust nehmen.


Text © by Sebastian Berning